Erasmus+/ Learning Mobility of Individuals / Adult education staff mobility

Frauen-Generationen im Dialog

2017 und 2018 nahmen 9 Mitarbeiterinnen des Teams BEGiNE Treffpunkt & Kultur für Frauen an 2 Auslandsaufenthalten im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ teil. Durch die Auslandsaufenthalte sollten sie persönliche Erfahrungen im europäischen Ausland bei ausgewählten Partnerinnenorganisationen sammeln, die ein ähnliches Profil wie die BEGiNE haben.

Während der Auslandsaufenthalte in Krakau und Florenz hatten sie Gelegenheit, in multikulturellen und multisprachlichen Milieus viele neue Erfahrungen zu machen. Sie konnten zahlreiche neue Kontakte knüpfen und die Kooperationen auf europäischer Ebene ausbauen.
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Stimmen der Teilnehmerinnen

Barbara und noch mehr Stimmen
Die Reise nach Krakau war eine große persönliche und berufliche Bereicherung für mich. Das gemeinsame Arbeiten hat die Kooperation mit der Partnerorganisation gestärkt, es konnten weitere Kontakte geknüpft, Netzwerke erweitert und Projekte entwickelt werden.
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Erlebnisberichte

Im Rahmen des Erasmus+ Projects Frauen-Generationen im Dialog war eine Delegation von 4 BEGiNE-Frauen von der Frauen-Stiftung Fundacja Kobieca nach Krakau eingeladen, um Kompetenzen in der Methode der Oral History zu erwerben.

Unsere Intention, uns mit der Methode der Oral History zu beschäftigen, war und ist, dass wir im Anschluss an das Projekt selber Frauen aus der Frauenbewegung interviewen wollen, damit unsere (Frauen-)Geschichte nicht verloren geht.
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Interviews

Interview mit Maresa D'Arcangelo vom LID (Laboratorio Immagine Donna), Mitbegründerin und Hauptorganisatorin des Frauenfilmfestivals „Festival Internazionale Cinema e Donne“ in Florenz.

Wann und wie ist das Frauenfilmestival entstanden?

Das „Festival Internazionale Cinema e Donne“ entstand in Florenz im Jahr 1979. Anfangs wurde es von einer Gruppe ehemaliger Studentinnen organisiert, die sich bereits zu einem Radiokollektiv zusammengeschlossen hatten. Unser Sender hieß „Radio Contro“ (Gegenradio) und es wurden dort Programme von und für Frauen gesendet. Es war die Zeit der feministischen Revolte und es wurden auch viele Frauenfilme produziert, die uns brennend interessierten, die aber nicht in Italien ankamen. Also haben wir uns überlegt, wie wir diese Filme ins Land holen könnten, um sie zu sehen. Wir haben uns dann auf die Uni gestützt, besonders auf Professor Pier Baldelli. An seinem Lehrstuhl haben wir dann einen Kurs für Doktorant_innen angeboten, die sich für Frauenfilme interessierten. Das hatte den Vorteil, dass wir mit offiziellen Ausweisen und dem Geld von der Uni Filme ausleihen konnten, um die Seminare anzubieten, in denen wir diese Filme analysierten. Wir haben damals so ziemlich alles genommen, was von den Filmemacherinnen kam, angefangen von Chantal Ackermann bis Maya Deren und auch alles, was die Archive so hergaben.
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Fotos, Filmclips, Audio

Fotos (anschauen)
Florenz - Auswertung des Filmfestivals durch die Organisatorinnen Sprache italienisch (anhören)