BEGiNE - Treffpunkt & Kultur für Frauen! Seit 1986!

Willkommen auf der Website von BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen!

Die BEGiNE bietet ein buntes Kulturprogramm aus allen Sparten: Konzerte über Klassik und Jazz bis Ethnopop und Chanson, Theater und Kabarettprogrammen.

Ebenso finden Vorträge, Lesungen und Diskussionen zu wechselnden Themen statt.  

Gruppen zu unterschiedlichen Themen wie Literatur, Philosophie, Schreiben, Trommeln, Spielen und anderen Kreativitäten treffen sich regelmäßig in der BEGiNE.

…und bei Partys und rauschenden Festen wird gefeiert.

Das Programm und viele andere Informationen sind auf dieser Website zu finden.

Neue Kursangebote

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BEGiNE-Hör- und Sehbar

Hier könnt ihr vorab in unsere Konzerte reinhören oder Ausschnitte unserer Kabaretts, u.a. sehen. 

Un­se­re Tipps - für diesen und den nächsten Monat

Das komplette Programm findet ihr unter PROGRAMM.

Musikbingo

Ein Bingo-Abend der ganz besonderen Art. Wir lassen nicht nur die Kugeln rollen,...

Ein Bingo-Abend der ganz besonderen Art. Wir lassen nicht nur die Kugeln rollen, sondern kombinieren das Zahlenspiel mit Musik: Musikstücke werden angespielt und Ihr müsst erraten, um welchen Song es sich handelt. Dieser hat eine Nummer, die Ihr auf dem Bingoblock abhakt. Dabei gibt es tolle Preise zu gewinnen. Kommt und habt Spaß nicht nur am Zahlenspiel in der Senkrechten, Waagerechten oder Diagonalen, sondern auch an der Musik, die zum Mitsingen oder Tanzen animieren könnte. Durch den Abend führen Euch Jo und Sabrina.

Walpurgisnacht-Tanzfieberparty mit Marion

20.00 Uhr Communitydancing – leichte schwungvolle & kommunikative Tänze zu...

20.00 Uhr Communitydancing – leichte schwungvolle & kommunikative Tänze zu mitreißender Musik für jedes Niveau
20.30 Uhr Die größten Dancehits – von „Pata Pata“ und „I am what I am“ bis Gossip und Adele gemixt mit Latin und Deutschpop
www.donnadanza.de

Speeddating für Frauen ab 40 Jahre (VR)

Suchst du die Frau deines Lebens, möchtest aber nicht auf gut Glück Abende in Bars...

Suchst du die Frau deines Lebens, möchtest aber nicht auf gut Glück Abende in Bars verbringen oder stundenlang auf Dating-Plattformen surfen - und hast eigentlich auch gar keine Zeit dafür? Wir bieten Dir die Möglichkeit, in kurzer Zeit mit bis zu 11 anderen Frauen* in Kontakt zu kommen, um - gegenseitiges Interesse vorausgesetzt - später die Bekanntschaft zu vertiefen.
Interessiert? - Dann melde dich unter speeddating-40plus(at)gmx.de für weitere Informationen

Sing Along – Mitsingkonzert

20.00 – 22.00 Uhr
Singen hilft gegen Depressionen und macht glücklich. Gemeinsam...

20.00 – 22.00 Uhr
Singen hilft gegen Depressionen und macht glücklich. Gemeinsam singen wir Schlager, Rock, Pop und Saisonales. Helga beamt die Texte an die Wand, Maike, Petra und Karina stimmen an und los geht´s! Jede Frau, die will, kann gerne das Saalmikrofon nutzen.

© Foto: Regina Weißkopf

Literaturcafé

Martina Marie Liertz: Julipläne (Krimi)
Deborah, die unfreiwillige Detektivin, kämpft...

Martina Marie Liertz: Julipläne (Krimi)
Deborah, die unfreiwillige Detektivin, kämpft mit Kellertreppen, K.o.-Tropfen und Vendetta. Und landet direkt im Berliner Baufilz.
Deborah fährt nach Italien zu ihrer Freundin Louise. Doch da wartet Stress, denn die ehemalige Geliebte hat neuerdings einen Latin Lover. Und der vermisst seine Cousine. Deborah sieht ein Foto der italienisch-blonden Architektin und macht sich betört auf die Suche. Doch wieder einmal sind die Dinge und die Frauen nicht so, wie erwartet. Mit witziger Sprache, Satire und Amore ironisiert auch der 2.Teil der Trilogie das Krimigenre. Erschienen im Ulrike Helmer Verlag 2019

Rea Gorgon: Lebenslänglich - über „Sexuellen Missbrauch“ in der Familie und anderes Böse (Manuskript autobiographischer Roman)
Paula Feldmann beschließt, das Verbrechen der sexualisierten Gewalt, die ihr als Kind und Jugendliche in der Familie angetan wurde, aufzudecken. Bereits 1986 konfrontiert sie den Täter mit seinen Taten. Seine Frau erfährt von den Taten ihres Ehemannes an der kleinen Schwester 1990. Und auch die Mutter wird im selben Jahr mit der Wirklichkeit ihrer jüngsten von vier Töchtern konfrontiert.
Mit ausgewählten Texten zeichnet Rea Gorgon Teile dieses Offenbarungs-Prozesses zwischen Mutter und Tochter nach. Gorgon wirft ein Licht auf die Problematik, wenn einstige Opfer dieses Tabu innerhalb des Systems Familie aufbrechen.

Tina-Maria Urban: Kurzgeschichten aus Heldinnen
Die Wienerin zeigt auf, dass lesbische Frauen genau das gleiche Leben führen wie heterosexuelle, dass ihre Probleme weitestgehend identisch sind und auch die Liebeswirren sich nicht wesentlich unterscheiden.

Die Autorin verpackte dieses Anliegen auch schon in ihr erstes Buch „Käsebrot und andere Kurzgeschichte“, das 2017 erschien. Auch in ihrem zweiten Buch „Heldinnen“ befasst sich Tina-Maria Urban nun wieder gekonnt unterhaltsam mit den wichtigen Fragen des (queeren) Alltags in Österreich. Sie schildert in ihren Erzählungen Erlebnisse, wie sie Frauen quer durch Alter, Rasse, Religion und Nationalität machen und zeigt auf ihre einzigartige Weise, dass sich (Liebes-)Beziehungen zwischen Frauen im Prinzip nicht wesentlich von jenen zwischen Heteropaaren unterscheiden. Lesben leben, lieben und leiden nicht anders, nur weil ihre sexuelle Orientierung eine andere ist. Und so erfahren die LeserInnen in den Büchern Urbans, wie ihre „Heldinnen“ ihren Alltag meistern, Apfelmus kochen oder sich mit ihren Steuern herumschlagen. Ob Linsen ein Mittel gegen Liebeskummer sind und mit welchem Anmachspruch die Angehimmelte beeindruckt werden kann.
Die Idee zu den Kurzgeschichten kam der Autorin einst durch ein Gespräch in ihrer früheren Firma. Ihr wurde klar, wie viel Unsicherheit noch immer besteht, wenn es um den ganz alltäglichen Umgang mit Homosexuellen geht. Also beschloss sie, dem mit ihren Geschichten die Normalität entgegenzusetzen.
Tina-Maria Urban wurde 1973 geboren und arbeitet als Übersetzerin. Im niederösterreichischen Marchfeld lebt sie zusammen mit ihrem Dackelmix und einem schwarzen Wärmeschaf. Zunächst waren Dramen das von ihr bevorzugte Genre, jetzt legt sie mit ihren Büchern amüsante und einfühlsame Kurzgeschichten in Zyklusform vor. Ihre locker und flüssig geschriebenen Geschichten bieten Kurzweil mit Tiefsinn, sie sind lesenswert für Lesben, Schwule und vor allem Heteros, Frauen wie Männer.

Raus aus dem Versteck! Вон из укрытия! (VR)

Filme aus der Aufbruch-Stimmung nach Perestrojka in St. Petersburg
„an die...

Filme aus der Aufbruch-Stimmung nach Perestrojka in St. Petersburg
„an die freundinnen“: erster Doku-Film über Leben & Schicksal lesbischer Frauen in der ehemaligen Sowjetunion (Natalja Sharandak, Buch, Regie & Katrin Keller, Kamera, Deutschland/Russland, 1993, 56 min.
„Weiße Nächte in Hellblau und Rosa“, Teil I.: 1. Christopher-Street-Day in St. Petersburg 1992, Doku, (Mahide Lein & Dorothea Etzler), Deutschland, 1997, 20min.

an die freundinnen
Die Dreharbeiten zum Film begannen Mitte Juni 1992 in St. Petersburg, zeitgleich mit dem 1. Christopher-Street-Day in Russland. Die offene und entspannte Atmosphäre auf dem CSD nahm vielen lesbischen russischen Frauen die Angst vor dem Licht der Öffentlichkeit und sie waren zu Interviews bereit. Im Januar 1993 wurde die Dokumentation fertig gestellt und zeigt sehr persönliche Interviews mit Frauen, die in der Breschnew-Ära aufgewachsen sind und ihr lesbisches Coming-Out hatten. Die Szene lesbischer Frauen in der ehemaligen Sowjetunion unterschied sich grundlegend von der im Westen, doch obwohl es keine Cafés, Klubs oder Diskotheken gab, wo sie sich treffen konnten, lebten die Frauen ebenso glücklich oder unglücklich, wie an jedem anderen Ort der Welt. Die Titelmelodie des Films ist ein vertontes Gedicht von Marina Zwetajewa aus dem Zyklus „Die Freundin“, der Dichterin Sophia Parnok gewidmet ist. Der Titel des Films spielt auf diesem Gedichtzyklus an. Die Dokumentation wurde in vielen Städten Deutschlands und auf allen wichtigen internationalen Lesbisch-Schwulen-Filmfestivals gezeigt.

Weisse Nächte in Hellblau und Rosa Teil I:
1. Christopher-Street-Day, St. Petersburg, 1992 In Russland werden die Lesben ‚Rosa’ und die Schwulen ‚Hellblau’ genannt. Im Rahmen des deutsch-russischen lesbischwulen Kultur-Austauschs von insgesamt 7 Festivals 1992 – 1995 in St. Petersburg, Moskau & Berlin organisiert von Tschaikowsky-Fonds & Freund*innen (St. Petersburg) und Mahide Lein & Andreas Strohfeldt (Berlin) zeigen wir Aufnahmen vom 3-tägigen 1. CSD, wo 55 Aktivist- und Künstler*innen aus Berlin mitreisten. Es zeigt die Begeisterung der ersten Küsse im aufregenden Zwielicht und ausgelassenes Tanzen mit vielfältigem deutsch-russischen Kultur-, Workshop- und Video-Programm. Es knisterte in der Atmosphäre, als würde sich ein erotisches Gewitter entladen.

Anschließend Gespräch mit Natalja Sharandak & Mahide Lein

Büchertauschbörse

Bringt Bücher, Hörbücher, CDs und nehmt mit, was ihr schon immer lesen oder hören...

Bringt Bücher, Hörbücher, CDs und nehmt mit, was ihr schon immer lesen oder hören wolltet. Oder bringt nichts mit und sucht euch einfach was aus! Schmökern könnt ihr gleich in der BEGiNE bei Kaffee und Kuchen. 

Arbeit ist (nur) das halbe Leben – weibliche Lebensläufe im Wandel (VR)

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Katharina Mahne

Frauen aus den Nachkriegskohorten...

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Katharina Mahne

Frauen aus den Nachkriegskohorten und den geburtenstarken Jahrgängen der „Babyboomer“ sind Treiberinnen gesellschaftlichen Wandels. Sie arbeiten und lieben anders. Diese Frauengenerationen kommen nun im Ruhestand an. Für Viele eine besondere Herausforderung - haben sie doch ihre beruflichen und privaten Rollen teils erkämpfen müssen.
Nach einem kurzen einführenden Vortrag liegt der Fokus der Veranstaltung auf der Diskussion und dem Austausch der Teilnehmerinnen untereinander. Es soll dabei um Fragen gehen wie: Welchen Wert hat meine Arbeits- und Lebenserfahrung? Wie verändern sich mein Selbstverständnis und meine Selbstbestimmtheit mit dem Älterwerden? Welche Art der Unterstützung und Vernetzung brauche ich? Die an verschiedenen thematischen Inseln erarbeiteten Ergebnisse werden im Plenum zusammengeführt.
Veranstaltung in Kooperation mit Dr. Katharina Mahne (Beratung & Coaching rund um den Ruhestand) und Julia Selge (Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg)

Salsateca mit Biggi von Donnadanza

Salsa Party - Salsa, Rueda, Bachata, Rumba
www.donnadanza.de

Salsa Party - Salsa, Rueda, Bachata, Rumba
www.donnadanza.de

6 x 6 – Das Begine Kneipen Quiz

Wir spielen mit Euch:
Je 6 Fragen zu 6 Themen – so kunterbunt wie Stadt Land Fluss...

Wir spielen mit Euch:
Je 6 Fragen zu 6 Themen – so kunterbunt wie Stadt Land Fluss Kultur Sport Frauen Leben... Ihr wisst die Antwort, habt Lust zu knobeln oder zu raten – in Teams zu maximal vier Frauen. Die Gruppen bilden sich am Abend, kommt also gerne auch allein. Wir freuen uns auf rauchende Köpfe, preisgekrönte Gewinnerinnen und viel Spaß.

Das Generationending Folge 3: Queere Lesben und radikale Lesben im Dialog (VR)

Dialog zwischen den Generationen und Vertreterinnen unterschiedlicher Strömungen der...

Dialog zwischen den Generationen und Vertreterinnen unterschiedlicher Strömungen der Berliner Lesbenszene. Der Dialog begann mit der Ausstellung RADIKAL LESBISCH FEMINISTISCH (2018 „Schwules Museum“).
Offen für alle Lesben, die an einem konstruktiven, wertschätzenden Austausch und einem gegenseitigen Verstehen interessiert sind.

Moderation: Christiane Härdel (LAZ RELOADEDxx, Veranstalterin)
Eintritt frei! Spenden willkommen!
www.laz-reloaded.de

Konzert: Modern American Songwriting - Namoli Brennet & Amy Protscher

Die US-Songwriterin Namoli Brennet verkörpert mit ihrem Stil das moderne...

Die US-Songwriterin Namoli Brennet verkörpert mit ihrem Stil das moderne amerikanische Songwriting, das geprägt ist von Folk, Jazz und Rhythm & Blues. Mit ihrem neuen Album zeigt sie, warum sie in ihrem Heimatland mit dem Prädikat „eine der besten Folk-Rock-Künstlerinnen“ versehen wurde. 14 CDs hat sie bislang veröffentlicht und ihre ganz eigene perkussive Art Gitarre zu spielen entwickelt. Begleitet wird sie von Amy Protscher am Bass, die für Namolis Songs die perfekte Soundleinwand ausrollt.

Namolis 11. Album "Ditch Lilies" wurde in Deutschland 2015 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die Tucson Weekly zählt sie zu den „besten FolkrockkünstlerInnen im Land“, das Zocalo Magazine nennt ihre Musik „hinreißend und introspektiv“. Nicht nur eine ihrer mittlerweile sage und schreibe vierzehn CDs wurden von diversen US-amerikanischen Radiostationen unter die Topalben des Jahres gewählt, ihre Musik wurde auch in der mit einem Emmy prämierten Filmdokumentation „Out in the Silence“ gespielt, die den Daseinskampf eines schwulen Teenagers im ländlichen Pennsylvania dokumentiert.

www.namolibrennet.com / www.amelieprotscher.com

„Mary Dalys Gyn/Ökologie – eine Reise durch Exorzismus und Ekstase!“ (VR)

Vortrag & Gespräch mit Katerina Dakoura, Teil III
Mary Daly († 2010) war eine der...

Vortrag & Gespräch mit Katerina Dakoura, Teil III
Mary Daly († 2010) war eine der bedeutendsten und originellsten Theoretikerinnen des Radikalen (Lesbischen) Feminismus aus den USA. Wir laden euch ein, ihre zugleich komplexen und klaren – und nach wie vor hochaktuellen – Analysen (wieder) zu entdecken und euch mit uns und Mary Daly auf eine „metapatriarchale Reise durch Exorzismus und Ekstase“ zu begeben.
Katerina Dakoura hat Amerikanistik studiert und hat ihre feministische Erweckung durch die Bücher Mary Dalys erlebt. Als Yogalehrerin hilft sie Frauen, die patriarchale Entfremdung vom eigenen Körper zu heilen; als Aktivistin ist es ihr Anliegen, Frauen beim Ablegen ihrer patriarchalen Augenbinden zu unterstützen.

Eintritt frei! Spenden willkommen!
Organisiert von LAZ Reloaded. www.laz-reloaded.de

Vernissage: „Ein Sommer ist ein kleines Leben!“

Aquarelle von Anna Tropina

Annas Sommer ist eine Zeit der Freude. Die bunten und...

Aquarelle von Anna Tropina

Annas Sommer ist eine Zeit der Freude. Die bunten und kräftigen Farben in der Natur, viel Sonnenlicht und ein warmer Regen schenken uns Menschen Energiereserven für ein ganzes Jahr. Die Bilder von Anna spiegeln diese farbenfrohe Zeit wider und lassen die sommerliche Sonne in der Begine scheinen. Die Kunstmalerin, Batik-Stoffdesignerin und Kunstpädagogin ist eine Mitgliederin beim Kunstmaler-Verein „Dneprowskaja Palitra“ in der Stadt Kherson und beim Projekt „Frauen und Kunst“ in Berlin tätig.

Die Bilder sind in der Begine bis 30.07. zu sehen.

ExxTEASY - Party

Trance, House, 90ies and more...

Trance, House, 90ies and more...

Literaturcafé

MASCHA KALÈKO
Sozusagen grundlos vergnügt

Gedichte, Leben, Geschichten der...

MASCHA KALÈKO
Sozusagen grundlos vergnügt

Gedichte, Leben, Geschichten der jüdisch-berlinischen Dichterin
Gesprochen und erzählt von Blanche Kommerell

Mascha wurde am 7. Juni 1907 in Galizien geboren. Sie hieß damals noch Golda Malka Engel. „Ich bin als Emigrantenkind geboren / in einer kleinen klatschbeflissenen Stadt.“ Die Familie zieht 1918 nach Berlin, wo Mascha schnell eine echte Berlinerin wird. Sie muss arbeiten, geht zur Universität, lernt den Philologen Saul Kaléko kennen, heiratet und wird eine beliebte Dichterin. Es beginnen die „paar leuchtenden Jahre“. Ihre Gedichte werden veröffentlicht, sie tritt im Kabarett Kü-Ka auf und sie sitzt „ kess berlinernd“ im Kaffee Größenwahn. Der Rowohlt Verlag veröffentlicht noch 1935 das „Kleine Lesebuch für Große“, dann beginnen auch für sie die dunklen Jahre. Ihre Ehe zerbricht, sie bekommt einen Sohn, heiratet 1938 neu und emigriert in die USA. Das Leben wird schwerer, aber mit ihrem Lebensmut übersteht sie diese Jahre in der Emigration. Sie lernt englisch und ernährt die Familie mit Werbetexten. Nie gibt sie auf, auch als das Leben noch schwerer wird nach dem Umzug nach Jerusalem, wo sie einsam ist.
Als Mascha Kaléko in den 50er Jahren wieder nach Deutschland reist, erfährt sie, wie bekannt und geliebt sie noch ist. Nach dem Tod des Sohnes und des Mannes entstehen ihre wunderbaren späten Gedichte. Ihr Mut zum Leben begeistert uns bis heute. Sie glaubte an Wunder und war oft grundlos vergnügt.

55. LESBISCHE AUSLESE

Ein literarisches Quartett
Nach dem Vorbild des Literarischen Quartetts werden vier...

Ein literarisches Quartett
Nach dem Vorbild des Literarischen Quartetts werden vier Damen unterschiedlicher Gesellschaft lesbische Bücher bejubeln oder niedermachen. Es darf gedacht und gelacht werden.

Die Damen sind:
Laura Méritt (Sexpertin & Kommunikationswiss.),
Katrin Raum (Supervision & Coaching),
Magda Albrecht
(Autorin und politische Referentin),
Die Gästin: Debora Antmann (Bloggerin und online-Kolumnistin)

Die Bücher:
Elena Dykewomon Sarah's Töchter,
Jayrôme C. Robinet Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund,
Corinna Waffender Andere töten,
Ulrike Gramann Die Sportlerin

Frauenfußball WM 2019

15:00 Uhr, Deutschland – China
18:00 Uhr, Spanien – Südafrika
21:00 Uhr, Norwegen –...

15:00 Uhr, Deutschland – China
18:00 Uhr, Spanien – Südafrika
21:00 Uhr, Norwegen – Nigeria

Die Jukebox-Party mit Biggi von donnadanza

Ihr wünscht Euch Titel und wir spielen sie! Hits aus den 70ern und 80ern, Deutsches,...

Ihr wünscht Euch Titel und wir spielen sie! Hits aus den 70ern und 80ern, Deutsches, aktuelle Charts, Rocksongs .... Was immer Ihr wollt – Ihr gestaltet Eure eigene Party!!!

www.donnadanza.de

Pionierin der Lesbenforschung – Ilse Kokula

Film von Madeleine Marti, Zürich

Ilse Kokula, Soziologin, ist eine Pionierin der...

Film von Madeleine Marti, Zürich

Ilse Kokula, Soziologin, ist eine Pionierin der Lesbenforschung. Bereits 1975 hat sie ihre Uni-Abschlussarbeit über die HAW-Frauengruppe (Homosexuelle Aktion Westberlin) im LAZ (lesbisches Aktionszentrum) publiziert. Sie hielt zahlreiche Vorträge im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden, wo sie 1985 in Utrecht eine Gastprofessur inne hatte, engagierte sich in der Gewerkschaft ötv und schrieb insgesamt sechs Bücher über die soziale Situation und die Geschichte von Lesben. Von 1989 bis 1996 war sie die erste Co-Leiterin des „Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ für Berlin.

Zum 75. Geburtstag im Januar 2019 hat die Zürcher Literaturwissenschaftlerin Madeleine Marti, welche mit Ilse seit vierzig Jahren befreundet ist, dieses filmische Porträt gemacht (30 Min.).
Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit Ilse Kokula und Madeleine Marti, moderiert von Doris Hermanns, Autorin, Übersetzerin und Redakteurin.