Inga van Ginneken, queere Fotografin und Autorin, Jahrgang 1981, Mutter zweier Kinder, lebt und arbeitet im Schwarzwald und in Berlin. Ihre fotografischen Schwerpunkte sind Gesellschaftskritik, Satire und Mythologie. Ihre Bildergeschichten sind oftmals von der ganz eigenen Geschichte ihrer Models inspiriert; zeigen Verletzlichkeit, Schmerz, Trauer, Befreiung, Tod und Überleben. Ihre aktuelle Ausstellung widmet sich den Frauen: Den Göttinnen der Vergangenheit und der Gegenwart, Metamorphosen, der Überwindung von Grenzen; oftmals auch der Grenzen zwischen den Geschlechtern oder jenen, die die Normen der Gesellschaft den Göttinnen der Gegenwart auferlegt. Grenzen, die dazu da sind, überwunden zu werden, sich von alten Denkmustern zu befreien, die Göttin in sich selbst zu entdecken - die Göttin, die jede Frau in sich trägt.