Ausstellung über die Geschichte der BEGiNE!

40 Jahre BEGiNE

1986 wurde die BEGiNE als Café und Kulturzentrum für Frauen in einem von Frauen besetzten und in Selbsthilfe instandgesetzten Haus in Schöneberg gegründet. „Gemeinsam leben und arbeiten" war das Motto des Hausprojektes in den frauenbewegten 80er Jahren. Die Ausstellung zeigt die Geschichte eines der wichtigsten Frauenorte Berlins mit Archivfotos von 1986 bis 2026.

Vernissage 10.10.26 18.00 Uhr 
Eröffnung: Julia Selge, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte von Tempelhof-Schöneberg

„40 Jahre Geschichte mit allen damit verbundenen politischen, kulturellen und alltäglichen Veränderungen, werden heute dank der ausgestellten Bilder und Texte ein bisschen lebendiger, ein bisschen präsenter.

 In den 80er Jahren, in dieser turbulenten und zugleich kraftgeladenen Zeit, entstanden viele dezentrale, gesellschaftliche und soziale Projekte, sowie Graswurzelbewegungen. Gleichgesinnte fanden zusammen und bildeten Netzwerke, die bis heute Bestand haben. Leerstehende Häuser wurden besetzt und aus eigener Kraft saniert und renoviert.

Neue Lebens- und Arbeitsräume wurden mit einer idealistischen Einstellung zum Leben, zur Gemeinschaft und zur Rolle des Menschen in der Gesellschaft erschaffen.

Das gemeinsame Handeln zum Wohle der Allgemeinheit und der eigenen Gruppe, hatte höchste Priorität. Der freie und rücksichtslose Kapitalismus gehörte noch der fernen Zukunft an und stellte keine reale Bedrohung dar. 

Im Sinne dieser Grundsätze wurde im Jahr 1986 die BEGiNE als Café und Kulturzentrum für Frauen in einem von Frauen besetzten und in Selbsthilfe instandgesetzten Haus in Schöneberg gegründet. 

„Gemeinsam leben und arbeiten" war das Motto des Hausprojektes in den frauenbewegten 80er Jahren. 

Kompromissloses Handeln und konsequente Zielstrebigkeit erforderten nicht nur Klarheit und innere Stärke, sondern gaben den Frauen auch die Kraft, weiterzumachen.

Die Ausstellung, die wir heute in der Begine sehen, zeigt die Geschichte eines der wichtigsten Frauenorte Berlins.   

Wie sehen Infotafeln, die mit Archivfotos und Texten gestaltet sind. Die Fotografien wurden in 80er Jahren mit Analogkameras aufgenommen, dann digitalisiert und großformatig ausgedruckt. Bei den kleinen Fotos handelt sich um Originale. 

Die Texte, die in kleinen Abschnitten zwischen den Fotos zugefügt wurden, sorgen sowohl für informative als auch für kompositorische Klarheit.

Die Streifen mit Programmtitelseiten, die sich durch den gesamten Raum ziehen, verdeutlichen die außerordentliche Fülle und Vielfalt der im Laufe der Jahre angebotenen kulturellen Veranstaltungen. Übrigens – eine geniale Idee und Umsetzung von Sabrina. 

Die kurzen Einblicke in die Gegenwart sowie in die unmittelbare Zukunft unterstreichen den lebendigen Charakter dieses Ortes, der über Jahre hinweg voller Leben war und dessen Ziel es nach wie vor ist, einen lebendigen Raum für kulturelle Aktivitäten einer möglichst großen Zahl von Kreativen zu schaffen. Einen Raum, der groß genug ist für die Gemeinschaft, die sich um ihn herum bildet." - aus der Eröffnungsrede, Kasia Flak, Kunsthistorikerin

Die Ausstellung ist bis zum 14.12.26 in der BEGiNE zu sehen. 
Mo. - Fr. 17 - 23 Uhr
Sa. ab 19 Uhr
So. laut Programm 

© Fotos: die 3 ersten Fotos: BEGiNE-Archiv, Vernissage-Fotos: Regina Weißkopf 

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