„Frauen in Bewegung" - Fotografien und Texte von Bettina Straub

Ausstellung in der BEGiNE

Die Ausstellung Frauen in Bewegung zeigt Fotos der Fotografin Bettina Straub. In verschiedenen Porträts begleitet sie Frauen auf ihrer eigenen und selbstbestimmten Reise zum Thema »Empowerment«. 
In verschiedenen Lebensabschnitten hinterfragen sie ihre ureigene Motivation für ein erfülltes Leben. Die Ausstellung fragt nach dem inneren Antrieb, um gestärkt aus kritischen Lebensphasen hervorzugehen.

Begleitende Kurztexte geben einen Einblick in deren individuelle Erfahrungen im Umgang mit Herausforderungen des Lebens. Die Porträts vermitteln, wie Frauen Strategien entwickeln, um in solchen Situationen neue Stärke zu schöpfen. Die Ausstellung bietet Anregungen und Inspirationen für das eigene Leben und hinterlässt einen bleibenden Eindruck in der Würdigung von verschiedenen individuellen »Lebensbewegungen« von Frauen. 

Midissage findet am Dienstag, den 10.03.26 um 18 Uhr statt.
Begrüßung: Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann und Fotografin Bettina Straub. Mit musikalischer Begleitung von Kate Maison.
Offen für FLINTA

Die Ausstellung ist bis zum 8. April in der BEGiNE zu sehen.
Mo.- Fr. 17- 23 Uhr
Sa. ab 19 Uhr

Eine Ausstellung von Inpäd e.V. in Kooperation mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Tempelhof-Schöneberg 

www.bettina-straub.de

(…) Frau Straub ist eine professionelle Fotografin, die im Großraum Berlin tätig ist und sich auf Bildjournalismus, visuelle Unternehmensdarstellung, inszeniertes Porträt sowie Bühnenfotografie spezialisiert hat. 

Ihre Fotografien, die viel mehr als eine Abbildung der Realität darstellen, zeichnen sich durch den Blick für emotionale Momente aus. Sie erzählen jedes Mal eine Geschichte, deren Anfang und Ende vor uns im Verborgenen bleibt. Trotzdem fühlen wir uns in sie hineingezogen durch die für uns einen Spalt offene Tür des jetzigen Augenblicks. 

Es spielt keine Rolle, ob es Porträts von Menschen des öffentlichen Lebens oder von unbekannten Personen sind, ihre Darstellung geht über ihre äußere Erscheinung hinaus bis zum Kern ihrer Persönlichkeit. 

Wir sind neugierig und möchten unbedingt mehr über die Personen, die wir auf den Fotografien sehen, erfahren. Warum sie glücklich oder traurig wirken, worüber sie nachdenken, was sich hinter dem ernsten auf uns gerichteten Blick versteckt. 

Was sie alle verbindet, ist ihre Menschlichkeit, die sie ausstrahlen und damit eine Verbindung auch mit uns, den Betrachtenden, herstellen. 

Die schwarzweißen Frauenporträts, die wir in der BEGINE sehen, haben ähnliche Wirkung. Wir sehen unbekannte Frauen unterschiedlichen Alters, die mutig und selbstbewusst direkt in die Kamera schauen. Jede von ihnen trägt in sich einen reichen Erfahrungsschatz, der ihre Lebensgeschichte geprägt hat. Die Intensität mit der sie auf uns blicken, sowie die Kraft, die sie ausstrahlen, bleiben uns im Gedächtnis noch lange nach dem wir die Ausstellung verlassen haben. 

Die kurzen, kompakten Texte, die in manchen Fällen fast an Gedichte erinnern, bringen die Essenz des Erlebten zum Vorschein. Ohne in Details zu gehen, stellen sie eine universelle Botschaft da, die zum Nachdenken und zur Reflexion über das eigene Leben einlädt. Die Frauen teilen mit uns sowohl ihre Strategien, die ihnen in schwierigen Momenten ihres Lebens geholfen haben, als auch die Erfahrungen, die sie innerlich und ihre Perspektive auf das Leben verändert haben. 

Das Betrachten der Bilder und das Lesen der Texte ähnelt einem tiefgründigen Gespräch über das Leben, das Erleben und manchmal sogar über das Überleben. Daran, wie wichtig solche Gespräche in unserem Leben sind, erinnert uns Martina, Bühnentänzerin, Einzelhandelskauffrau und Restaurantfachfrau, 54, ledig: 

„Gespräche sind meine Inspiration, meine Hilfestellung, meine Kraftquelle. Gedanken zu teilen, öffnet Türen. Türen, die man selbst nicht sehen kann.“ - Kasia Flak 

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