sara reichelt - „Zwischen dem Möglichen und Unmöglichen tanzt das Leben" - Bilder

Ausstellung in der BEGiNE

Die Künstlerin zeigt ihre zwei Serien: „Verbindungen“ in der sie die Möglichkeiten von Verbindungen erforscht. Die Bilder tragen Titel wie „Einseitige Annäherung“, „Spielerische Nähe“, „On-Off-Beziehung“, „feste Bindung“ oder „Beständigkeit“. In die aus Acrylfarbe bestehenden Formen, Farben und Strukturen der Bilder sind dünne Kabeln, Schnüren und Wollfäden eingearbeitet. 
www.sarareichelt-kunst.de/verbindungen/ 

Die zweite Serie „Das Schweigen zwischen unseren Nachrichten“ zeigt minimalistische Duos mit Zeichenkohle, die uns einladen, über unsere eigenen digitalen Nachrichten nachzudenken. Über Missverständnisse, aber auch über eine geglückte Kommunikation. 
www.sarareichelt-kunst.de/the-silence-between-our-messages/ 

„Sara Reichelt ist bildende Künstlerin und Schriftstellerin und wohnt und arbeitet in Berlin. In beiden Bereichen ihres kreativen Schaffens konzentriert sie sich auf das Zwischenmenschliche und Interkulturelle, und damit lädt sie uns mit ihren Werken ins Gespräch ein. Ihre minimalistischen Bilder lassen uns viel Raum, den wir beim Betrachten mit unseren Gedanken, Erlebnissen und Erfahrungen füllen können. 

In der BEGiNE sehen wir zwei ihrer Serien.

Die Serie Verbindungen ist ein Versuch, menschliche Verbindungen zu erforschen und visuell darzustellen. Mit Acrylfarben, Wollfäden, Schnüren und Kabeln erschafft die Künstlerin Kompositionen mit den Titeln: Einseitige Annäherung, Spielerische Nähe, On-Off-Beziehung, feste Bindung oder Beständigkeit. Das Spiel zwischen Worten und dazu zugeordneten Formen ermöglicht uns, in den Bildern zwischenmenschliche Beziehungen wiederzuerkennen. Minimalistisch angedeutet, farblich betont, fügen sich die Kompositionselemente vor unseren Augen zusammen. Wir sehen, spüren sogar! die Spannungsfelder, die zwischen Menschen in Beziehungen entstehen.

Die zweite Serie mit dem Titel Das Schweigen zwischen unseren Nachrichten zeigt mit Kohle angefertigte abstrakte Zeichnungen auf weißem Hintergrund – minimalistische Duos, die uns einladen, über unsere digitalen Nachrichten nachzudenken. Die Kompositionen aus ganz einfachen Elementen - mal harmonisch, mal disharmonisch aufgebaut - lassen uns viel Raum für unsere Vermutungen, Gedanken und Entdeckungen. Spielerisch zusammengestellt sagen sie mehr über unsere digitalen Nachrichten, als Worte.  Liebesgeständnisse, Gutenacht-Wünsche, Trennungen, Urlaubswünsche, intime Nachrichten oder nur ein Smiley, alles ist in unseren digitalen Nachrichten dabei. Die Missverständnisse, die schnell bei solchen Dialogen entstehen, müssen wir dann oft im realen Leben schon klären… 

Das Betrachten der beiden Serien wird schnell zu einem Entdeckungsspiel durch unser Leben, die Beziehungen zwischen uns und die Menschen, die wir auf unserem Weg begegnen und über unsere Kommunikation mit der außen Welt, die zunehmend in einem digitalen Raum stattfindet. 

Spielen wir heute das Spiel gemeinsam und schauen wir wohin uns die Entdeckungstour führt." - aus der Eröffnungsrede Kasia Flak, Kunsthistorikerin

Die Ausstellung ist bis Ende September in der BEGiNE zu sehen. 

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